Dienstag, 22. Mai 2018

Fort- & Weiterbildung

Medical Flossing - 2018

Termin(e)

Nur noch 16 freie Plätze
16.06.2018

Fortbildungspunkte (FP)

k.A.

Unterrichtseinheiten (UE)

k.A.

Gebühr

VPT-Mitglieder: 159,- €
Nichtmitglieder: 159,- €
incl. Skript & Flossband

Unterrichtszeit

09.00 - 17.00 Uhr

Kursleitung

Andreas Ahlhorn
Physiotherapeut
Ralf Blume
Physiotherapeut, Heilpraktiker

Anmeldung

Nutzen Sie das Anmeldeformular.

Info

Zielgruppe: Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister Mindestteilnehmerzahl: 15

Beschreibung

Das Flossing hält seit kurzer Zeit Einzug in der Physiotherapie und Rehabilitation. Viele Bundesliga­vereine, wie Hannover 96 nut­zen diese Methode bereits in ih­rem Therapiekonzept. Zu dieser neuen Therapiemethode gibt es noch keine Evidenzen, jedoch kann man die Wirkungsweise wie folgt erklären: Bereits in den 90er Jahren wurden im Rahmen der Manuellen Lymphdrainage Ext­remitäten mit Kurzzugbinden ge­wickelt und die Patienten sollten mit dieser Bandage gehen oder sich auf dem Ergometer bewe­gen. Der Nachteil war damals, dass die Binden die Beweglich­keit zu sehr behinderten oder sich bei Übungen lösten. Ein Training mit Bandagierung war somit nicht möglich. Durch die neuen Gummibänder hat man nun die Möglichkeit, auch kom­plexe Bewegungen mit Kom­pression durchzuführen.

 

Ein Gedankenmodell: Der in­traartikuläre Druck wird durch das Einwickeln der Gelenke deutlich erhöht. Normalerweise würde sich durch Bewegung die Flüssigkeit immer innerhalb der Kapsel bewegen, in der gerade niedrigere Spannung herrscht. Durch das Band wird von allen Seiten gleichmäßig Druck auf­gebaut, sodass mehr Flüssigkeit resorbiert werden kann und Er­güsse deutlich schneller als mit anderen Methoden verschwin­den. Weiter wird durch die Kom­pression ein Rückstau des Blu­tes erzeugt. Beim Lösen des Bandes strömt das Blut schlag­artig zurück in das unterversorg­te Gelenk. Dies beschreiben die Patienten als ein leichtes ange­nehmes Gefühl. Dieser Effekt regt vermutlich den Stoffwechsel an und hat eine bessere Trophik zur Folge.

Eine weitere Hypothese ist der Stimulus der Mechanozepto­ren durch die Kompression. Es werden die Informationen aus den Nozizeptoren, also Schmerz- und Schadensmelder, überdeckt, wodurch der Patient bei den Übungen größere Be­wegungsamplituden tolerieren kann. Klar muss sein, dass der Einsatz von Flossing an Pati­enten ein großes Wissen der Therapeuten über Pathologie, Anatomie und Physiologie vo­raussetzt. Zu intensive oder zu lange Anwendungen können die Wundheilung stören und Kom­plikationen provozieren.

 

Inhalt:

• Grundprinzip des Medical Flossing

• Ansätze zur Erklärung der Wirkung

• Einsatzgebiete

• Anwendung

• Selbsterfahrung

Veranstaltungsort(e)

Hamburg - Döpfer Schulen
Friedrich-Ebert-Damm 143 - 145
22047 Hamburg
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